VfL Oldenburg Handball – Jugendabteilung
Schon seit Jahrzehnten wird großer Wert auf die Jugendarbeit im VfL Oldenburg gelegt. Es geht dabei sowohl um die Förderung im Breitensport als auch um die Förderung und Weiterentwicklung im Leistungsbereich. Das Training mit den Kindern und Jugendlichen stellt die Basis der Nachwuchsarbeit beim VfL Oldenburg dar. Die zunehmende Zahl unserer handballspielenden Kinder und Jugendlichen steht ganz im Gegensatz zum allgemeinen, eher rückläufigen Trend. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Jugendarbeit im VfL Oldenburg vor.
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Infos und Spielberichte für den Jugendbereich bitte an torsten.huntemann1@ewetel.net senden.
A-Juniorinnen scheitern im Halbfinale
VfL verliert bei deutschen Meisterschaften 21:28 gegen Leipzig – Sieg im Spiel um Platz drei
Die Trainerinnen Barbara Hetmanek und Silke Prante waren stolz auf ihr Team. Gegen Todesfelde/Leezen gab es einen 41:32-Erfolg.
Blomberg - Klatschnass stand Barbara Hetmanek am Spielfeldrand in Blomberg. Ohne Vorwarnung hatten die A-Juniorinnen ihrer Trainerin eine Wasserdusche verpasst. „So eine Mannschaft kriegt man nicht wieder so schnell“, sagte sie etwas wehmütig nach dem 41:32-Sieg gegen die SG Todesfelde/Leezen im Spiel um Platz drei beim Endturnier um die deutsche Meisterschaft. Tags zuvor hatten die Oldenburgerinnen im Halbfinale gegen den neuen Meister HC Leipzig (HCL) mit 21:28 das Nachsehen gehabt. Im Finale setzte sich der HCL 28:27 gegen die HSG Blomberg-Lippe durch.
Meister der Oberliga und verlustpunktfrei die Vorrunde der Titelrunde abgeschlossen: Die VfL-Spielerinnen gingen durchaus selbstbewusst in die Partie gegen Leipzig. Daran änderten auch die Ausfälle von Julia-Marina Schnell und Christin Schneider (Kreuzbandriss) nichts. Theresa Böckmann konnte durch eine Virusinfektion geschwächt nur eingeschränkt mitwirken.
Doch der HCL sorgte früh für klare Verhältnisse (2:7). „So eine favorisierte Mannschaft musst du in den ersten zehn, 15 Minuten zu packen kriegen“, urteilte Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH. Bundesligatrainer Leszek Krowicki brachte es auf den Punkt: „Leipzig hat verdient gewonnen, war viel gefährlicher. Unsere Mannschaft darf sich aber erhobenen Hauptes verabschieden. Sie hat toll gekämpft, aber leider etwas unglücklich abgeschlossen.“
Was er damit meint? Der VfL vergab zwei Siebenmeter bis zur Pause und nutzte drei Konter nicht. Neun weitere Fehlwürfe kamen hinzu (7:12, 30. Minute). „Dennoch war die Partie noch nicht entschieden“, befand Trainerin Barbara Hetmanek.
Spätestens nach 40 Minuten (9:18) hatten die circa 100 Oldenburger Fans unter den etwa 300 Zuschauern jedoch die Hoffnung auf die Finalteilnahme aufgegeben. Die individuelle Klasse Leipzigs setzte sich gegen den Team-Zusammenhalt der Oldenburgerinnen durch (21:28).
Diese mannschaftliche Geschlossenheit sollte sich dann am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen Todesfelde/Leezen auszahlen (41:32). Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz.
„Wir hatten diesmal einige Schwachstellen in der Abwehr. Aber Tempo und Entschlossenheit im Angriff waren toll“, bilanzierten die Trainerinnen Barbara Hetmanek und Silke Prante, die ihren Schützlingen einige Nachlässigkeiten nachsahen.
Quelle: http://www.nwzonline.de/ - LAH - 04.06.2012 |